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Orientierung gewinnen

Woran soll ich mich orientieren? Woran kann ich glauben? Wie soll ich handeln?

In einer unübersichtlichen Zeit, in der in Gesellschaft und Politik immer weniger selbstverständlich zu sein scheint, wird es für jeden Menschen immer schwieriger, sich zu orientieren. Das gilt besonders für Kinder und Jugendliche, die ihr individuelles Profil, ihren eigenen Weg in der Welt noch finden müssen.

Seit es Menschen gibt, hat auch religiöser Glaube den Einzelnen geholfen sich zu orientieren. Evangelischer Religionsunterricht soll dabei helfen zu verstehen, welches Orientierungsangebot mit Glauben verbunden ist.

Dabei ist es nicht erforderlich, selbst ein gläubiger Mensch (welcher Religionszugehörigkeit auch immer) zu sein. Im Gegenteil: Selbst grundlegendste Zweifel und atheistische Vorstellungen können im Religionsunterricht geäußert werden, denn Auseinandersetzung mit Zweifel gehört zu Glauben dazu.

Auch geht es nicht darum, feste Glaubensgrundsätze verbindlich zu vermitteln. Vielmehr können Schülerinnen und Schüler durch die Auseinandersetzung mit Überlieferungen im Christentum und in anderen Religionen verstehen, welche sinn-, identitäts- und gemeinschaftsstiftende Kraft der Glaube an Gott mit sich bringen kann und warum auch in einem säkularen Staat kirchliche Feiertage und Einrichtungen eine besondere Bedeutung haben (kulturelle Grundbildung). Religion erweist sich als Orientierungsangebot, das Menschlichkeit und Frieden ermöglichen kann (auch wenn dies in der Kirchengeschichte nicht immer spürbar war …).

Wir freuen uns darauf, mit unseren Schülerinnen und Schüler auf der Suche nach neuen Erkenntnissen religionsbezogenen Fragestellungen nachzugehen. Dabei spielt natürlich bei vielen Themen der Umgang mit Erzählungen aus der Bibel eine besondere Rolle.

(Jürgen Otte)

Schülerinnen und Schüler aus der Oberstufe haben folgende Gründe formuliert, warum sie am Evangelischen Religionsunterricht teilnehmen:

„Religion hat vielfältige Sichtweisen und erweitert den Horizont.”

„Theologie gehört zur Allgemeinbildung.”

„Religion ist ein Fach, in dem man viele Dinge lernt, die man auch im realen Leben umsetzen kann z.B. wichtige Werte fürs Leben.”

„Ich finde es interessant, andere Glaubensrichtungen kennen zu lernen. Auch lernt man den eigenen Glauben besser kennen, man lernt Dinge zu schätzen und zu hinterfragen.”

„Theorien von Theologen und die Grundlagen der Bibel, vermischt mit der eigenen Meinung, leitet automatisch zu interessanten Grundsatzdiskussionen, die den eigenen Horizont erweitern.”

Aktuelles

Aktuelles

Lehrplan

Schulinterner Lehrplan evangelische Religionslehre

Das schulinterne Curriculum des Faches Evangelische Religionslehre orientiert sich an den Kernlehrplänen des Landes NRW für das Gymnasium G8. Aufgrund der Auseinandersetzung mit Themen erwerben die Schülerinnen und Schüler verschiedene Kompetenzen. Da im Einzelnen die Unterrichtsthemen zum Teil auch abhängig sind von der konkreten Lerngruppe, den Interessen der Schüler und anderen aktuellen Gegebenheiten, ist die im Lehrplan zu findende Aufzählung der schulinternen Unterrichtsinhalte nicht als vollzählig und unabänderbar anzusehen. Inhaltliche Schwerpunkte können und sollen im Rahmen des Verpflichtenden somit individuell verschieden gesetzt werden.

Sekundarstufe I:

Im Verlaufe des Unterrichtes sollen die Schüler in den Stufen 5 - 9 folgende Kompetenzen erwerben:

  • Sachkompetenz
  • Urteilskompetenz
  • Handlungskompetenz
  • Methodenkompetenz

Diese unterschiedlichen Kompetenzen sollen sich im Unterricht an folgenden Inhaltsfeldern herausbilden:

1) Entwicklung einer religiösen Identität

2) Christlicher Glaube als Lebensorientierung

3) Einsatz für Gerechtigkeit und Menschenwürde

4) Kirchen und andere Formen religiöser Gemeinschaft

5) Religionen und Weltanschauungen im Dialog

6) Religiöse Phänomene in Alltag und Kultur

Diesen Inhaltsfeldern sind für die unterschiedlichen Stufen jeweils verpflichtende inhaltliche Schwerpunkte zugeordnet, die den konkreten Unterricht und seine Themen bestimmen.

Den schulinternen Lehrplan für die Sekundarstufe I finden Sie hier.

Sekundarstufe II:

Im Verlaufe des Unterrichtes sollen die Schüler in der Sekundarstufe II folgende Kompetenzen erwerben:

  • Sachkompetenz
  • Urteilskompetenz
  • Handlungskompetenz
  • Methodenkompetenz

Diese unterschiedlichen Kompetenzen sollen sich im Unterricht an folgenden Inhaltsfeldern herausbilden:

1) Der Mensch in christlicher Perspektive

2) Christliche Antworten auf die Gottesfrage

3) Das Evangelium von Jesus Christus

4) Die Kirche und ihre Aufgaben in der Welt

5) Verantwortliches Handelns aus christlicher Motivation

6) Die christliche Hoffnung auf Vollendung

Diesen Inhaltsfeldern sind für die unterschiedlichen Stufen jeweils verpflichtende inhaltliche Schwerpunkte zugeordnet, die den konkreten Unterricht und seine Themen bestimmen.

Den schulinternen Lehrplan für Sekundarstufe II finden sie hier.

Fachschaft

Fachkonferenz evangelische Religionslehre

Vorsitzende der Fachkonferenz evangelische Religionslehre

Rena Bartnick

stellv. Vorsitzender der Fachkonferenz evangelische Religionslehre

Beate Täger

weitere Mitglieder der Fachschaft (in alphabetischer Reihenfolge)

Dr. Nicole Bocklet-Rybak

Meike Bongartz

Gisela Fast (Referendarin)

Anja Gawantka

Jürgen Otte

Lernmittel